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Online gestellt: 16.01.2009 12:49 Uhr
Aktualisiert: 16.01.2009 12:54 Uhr
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Mangelnde Sicherheit für Autos in Garagen des Ersten

Der Garagenmeister der Garage Am Hof fühlte sich außerdem nicht dafür zuständig, die Fahrzeugeigentümer über entstandene Sachschäden zu informieren. 
Mangelnde Sicherheit für Autos in Garagen des Ersten© couragepr

Für stattliche € 385,- pro Monat im Winter und € 295,- pro Monat im Sommer kann ein Parkplatz in der Garage Am Hof angemietet werden. Bezahlt werden muss ein Jahr im Voraus. Daten wie Adresse, Telefonnummer, Autokennzeichen etc. müssen vom Mieter dem Garagenbetreiber mit dem Mietvertrag bekannt gegeben werden.

Dafür steht ein Parkplatz in bester Innenstadtlage zur Verfügung. Das Auto ist in der Garage vor Wind und Wetter geschützt und auch vor Beschädigungen sicher - sollte man meinen.

In der Nacht von 10. auf 11. Jänner 2009 wurden in der Garage Am Hof in Wien 1010 bei einem Bentley Continental GT Cabrio, einem Maserati Cabrio, einem Chrysler Cabrio, einem Peugeot Cabrio sowie einem Smart Cabrio das äußere und das innere Dach aufgeschlitzt.

Die Homepage der Garage Am Hof verspricht unter dem Punkt Sicherheit „Gute Beleuchtung auf allen Etagen, Portier vor Ort, Polizei und Feuerwehr in nächster Nähe." Klingt für die Geschädigten irgendwie ironisch, denn die Polizei in der Nähe hat die Cabrios nicht vor dem Vandalismus schützen können. Und der Portier hat offenbar auch geschlafen.

Das Ehepaar Irene und Alexander Mayer hält im Sommer drei und im Winter zwei Dauerparkplätze in der Garage am Hof. Nur durch den Umstand, dass derzeit zwei Parkplätze vom Ehepaar genutzt werden, entdeckte Alexander Mayer am Abend des 11. Jänner den Schaden an seinem Bentley Cabrio, da er nämlich in sein daneben parkendes Auto steigen wollte. Sofort sprach er die Garagisten, die bei der Garageneinfahrt ihren Arbeitsplatz haben, auf den entstandenen Schaden an. Diese meinten daraufhin, dass sie vom Schaden an dem Wagen informiert seien und - auch die Polizei wäre schon da gewesen. Unverständlicherweise hat aber niemand die Eigentümer des Autos verständigt.

Herr Mayer konnte erst am Dienstag, den 13. Jänner mit Herrn Brandl, seines Zeichens Garagenmeister in der Garage am Hof, sprechen, den er wegen der Beschädigung und dem darauffolgenden Vorgehen von Seiten der Garage zur Rede stellte. Herr Brandl entgegnete, sich absolut nicht zuständig zu fühlen, die Mieter über entstandene Schäden an ihren Fahrzeugen zu informieren. Das wäre laut Herrn Brandl Aufgabe der Polizei. Im Gegensatz zum Garagenbetreiber verfügt die Polizei jedoch nicht über alle Daten der Mieter.
Zusätzlich war von Herrn Brandl ein mehrmaliges „wenn es Ihnen nicht passt, dann wechseln Sie doch die Garage" zu hören.

In der Nacht von 10. auf 11. Jänner zog eine Gruppe Vandalen durch Garagen im ersten Bezirk. Auch Autos in der Garage Freyung wurden beschädigt. Trotz äußerst stolzer Mietpreise konnten die Vandalen ungehindert wüten. Die Fahrzeuge der Einmieter wurden beschädigt und in der Garage Am Hof zu Preisen um die € 400,- pro Parkplatz nicht einmal über die Schäden verständigt.

 

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